kontakt | site map | impressum italiano | english 8.9.2008
  Brave New Alps  > home > ausstellungen > MUSEION at the EURAC tower > 2008 > 
 

das projekt

science cafè

ausstellungen

photo gallery

video

audio

pressespiegel

newsletter



suche in tower.eurac.edu

   



Das Video

Die Photos

Die EURAC tower Zeitung

Mit freundlicher Unterstützung von:

(RE)MOVE

Brave New Alps in Zusammenarbeit mit dem
EURAC-Institut für Regionalentwicklung und Standortmanagement 

Eröffnung: Mittwoch, 9. April 2008 um 18.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 10.04. -06.06.2008
Öffnungszeiten: Montag - Freitag, 14.00 - 18.00 Uhr

Die Arbeit von Bianca Elzenbaumer und Fabio Franz verbindet ästhetische, anthropologische und soziale Ansätze und thematisiert die Begegnung zwischen dem Menschen und seinem Lebensraum. Die zwei Künstler, die seit 2005 zusammenarbeiten, konzentrieren sich in ihren Arbeiten vor allem auf Landschaften wie die Alpen, die ihnen sowohl geografisch als auch konzeptuell nahe liegen.
Das Ziel ihrer Arbeiten liegt in der Sensibilisierung der Menschen für neue Wege der Begegnung mit ihrem Lebensraum, vor allem des alpinen, und in der Vermittlung neuer Möglichkeiten des nachhaltigen und ebenbürtigen Erlebens.
Im Rahmen des Projektes MUSEION at the EURAC tower haben sich die zwei jungen Künstler mit der Problematik des Autoverkehrs auseinander gesetzt, dabei konkrete Fragen aufgeworfen und das Publikum aktiv miteinbezogen. Ausgehend davon, dass ein Autofahrer beim Lenken seines Automobils ein Gefühl der Allmacht empfindet, dem er sich schwer entziehen kann, suggeriert das Projekt von Bianca Elzenbaumer und Fabio Franz einen Blick auf eine konkrete, für jedermann zugängliche Situation. Mit einem Bildschirm auf dem EURAC tower, der die Verkehrssituation auf der Drususbrücke in Echtzeit wiedergibt, möchten die zwei Künstler eine Tatsache aufzeigen, und zwar mit Beharrlichkeit, jedoch ohne ein Urteil zu fällen. Das Publikum wird ausdrücklich dazu aufgerufen, sich einem Thema zu stellen, das es nicht grundsätzlich ignoriert, an das es sich erst schrittweise und unmerklich gewöhnt. Auf dem Vorplatz des EURAC towers kann der Besucher zudem eine "ironische" Erfahrung machen: eine künstliche Verkehrsisolation. Mit visuellen Vorrichtungen im Turminneren, die die Einbindung der Forscher in die Ausstellung hervorheben, versuchen die Künstler tief in uns verwurzelten Gewohnheiten auszuhebeln und eine neue Sensibilität für die Thematik zu wecken.

Kuratiert von: Letizia Ragaglia, MUSEION und Annelie Bortolotti, EURAC




  copyright © EURAC 2008   Seite versenden        Seite drucken        Seitenanfang