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Egarter Vigl Eduard ist von Beruf Mediziner. Als Pathologe forscht und arbeitet er im Bereich der klinischen und forensischen Pathologie. Seit 1997 betreut er im Auftrage der Südtiroler Landesregierung die Gletschermumie „Ötzi" im Südtiroler Archäologiemuseum. Schrittweise entwickelte er neue Konservierungsmethoden und forensische Studien zum Leben und Sterben des Mannes im Eis. Egarter Vigl beteiligte sich an sämtlichen wissenschaftlichen Projekten zum Mann im Eis. Seit 1998 entnimmt er selbst alle Proben an der Mumie bzw. überwacht er die Probeentnahmen. Auβerdem leitet er sämtliche invasiven Eingriffe zu diagnostischen Zwecken. Egarter Vigl berichtet über seine Arbeit in wissenschaftlichen Magazinen, Büchern und populärwissenschaftlichen Zeitschriften sowie in wissenschaftlichen Vorträge. Der Pathologe hat an unterschiedlichen Dokumentarfilm- und Fernsehprojekten teilgenommen.
Gessler-Löhr Beatrix Maria ist von Beruf Ägyptologin. Sie studierte darüber hinaus klassische Archäologie und Völkerkunde. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Mumien, Mumifizierung und Ägyptomanie. Gessler-Löhrs Lehraufträge führten sie u.a. an die Universitäten Heidelberg, Mainz und Würzburg. Die Ägyptologin konzipierte 1990 die Dauerausstellung „Weg zur Unsterblichkeit – Mumien und Mumifizierung im alten Ägypten" für das Naturmuseum Senckenberg in Frankfurt. In zahlreichen Publikationen beschäftigt sich Gessler-Löhr u.a. mit der „Wiederentdeckung der Lübecker Apothekenmumie" und der Einbalsamierung („Processi di imbalsamazione" in der Enciclopedia Italiana 2001). Für das Städel Museum in Frankfurt kurierte die Ägyptologin 2005 die Sonderausstellung „Ägypten – Griechenland – Rom". Aktuell koordiniert sie die Ausstellug „Ägyptische Mumien – Unsterblichkeit im Land der Pharaonen" für das Landesmuseum Württemberg in Stuttgart.
Albert Zink ist Anthropologe. Geb. 1965, studierte Biologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und schloss seine Dissertation am Institut für Anthropologie und Humangenetik im Jahre 1998 ab. Im Anschluss daran arbeitete er als wissenschaftlicher Angestellter bei Prof. Dr. Andreas Nerlich am Pathologischen Institut der LMU München und dem Akademischen Lehrkrankenhaus München-Bogenhausen am Nachweis von krankhaften Veränderungen bei altägyptischen Mumien und speziell an der Etablierung molekularbiologischer Verfahren zum Nachweis humanpathogener Erreger. Anfang 2005 habilitierte er über paläopathologische Untersuchungen an altägyptischen Mumien und erhielt die Lehrbefugnis an der Medizinischen Fakultät der LMU München. Seit Oktober 2004 war er Mitglied in der Gruppe von Prof. Dr. W. M. Heckl am Department für Geowissenschaften der LMU und leitete dort seit März 2006 die Arbeitsgruppe Nanobiomedizin. Er ist Leiter des EURAC-Instituts für Mumien und den Iceman.
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