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Günther Cologna, der Präsident der Tibetinitiative in Italien, und Thomas Benedikter, Projektmitarbeiter der EURAC beim Austauschprogramm mit südasiatischen Ländern, werden den Besuchern einen Überblick über die derzeitige Situation im Tibet geben und über die neuen Herausforderungen des Landes als Teil der Wirtschaftsweltmacht China sprechen. Der Vortrag steht im Rahmen des 70. Geburtstags des Dalai Lama und dessen Besuch am 1. August in der EURAC.

Der Dalai Lama und Tausende von Tibetern flohen 1959 nach Indien, wo sie nun seit über 40 Jahren im Exil leben. Spätestens seit 1986 fordert die internationale Gemeinschaft von der chinesischen Regierung, dass sie die demokratische Freiheit der Tibeter respektieren möge. Trotz dieser unablässigen Aufrufe wird das Recht des tibetischen Volkes auf mehr Selbstbestimmung verletzt und Tausende werden immer noch gefangen gehalten.
Seitdem haben sich in vielen Ländern der Welt interparlamentarische Gruppen gebildet, die sich für die Sache Tibets einsetzen. Die Associazione Italia-Tibet und ihr Südtiroler Ableger Tibetinitiative Südtirol haben sich zum Ziel gesetzt, die Arbeit des Dalai Lama und dessen Exilregierung solange zu unterstützen, bis dem tibetischen Volk grundlegende Freiheiten garantiert werden.

Beginn des Vortrags:
Donnerstag, 14. Juli 2005,  20.00 Uhr

EURAC science cafè: jeden Donnerstag, 19.00 - 23.00

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